Veranstaltungen für den Soldiner Kiez e.V.

 

Der Soldiner Kiez e.V. veranstaltet ab und an für seine Aktiven, seine Mitglieder und Interessent/innen Events, die über das gemeinsame Erleben den Zusammenhalt innerhalb des Vereins fördern und gleichzeitig Neuen die Möglichkeit bieten sollen, in informellem Rahmen anzudocken.

 

Dazu gehören die Ausflüge der Reihe "Historisches in Kieznähe entdecken" sowie die Sommerausflüge, zu denen ich in manchen Jahren eine historische Führung zu schönen Orten beisteuere.

 

Manchmal wirke ich auch bei einer Veranstaltung mit, die der Soldiner Kiez e.V. in Eigenregie durchführt.

 

© Axel Mauruszat
© Axel Mauruszat

Sommer-Event des Soldiner Kiez e.V.

 

29. Juli 2017

 

Picknick & Tretboot-Regatta am Plötzensee

 

12:00, Treffpunkt: Haltestelle Straßenbahn Osloer Straße/Prinzenallee,
Richtung Virchow-Klinikum.

 

Wir werden erst zusammen picknicken und uns dann in den Tretbooten auf den Plötzensee begeben.

 

Zwecks Planung ist eine kurze Anmeldung erforderlich bis Montag, 24. Juli 2017

bei Thomas Kilian:  thomas.kilian66@googlemail.com.

 

Wer für’s Picknick etwas zu essen oder zu trinken mitbringen möchte, bitte Thomas dazu Bescheid geben.

 

Neue Interessent/innen sind besonders willkommen!

© Diana Schaal
© Diana Schaal

Historische Orte  in Kieznähe entdecken

 

3. Oktober 2015

 

Gemeinsamer Besuch der

 

Gedenkstätte Plötzensee

 

Mit Kurzvortrag über den

Deutschen Widerstand im Wedding

 

14:00, Treffpunkt: 

Vor dem ehemaligen Umspannwerk Christiania, Ecke Osloer Str.16/Prinzenallee (Stadtplanausschnitt)

 

Im Gefängnis Plötzensee wurden insbesondere während des Nationalsozialismus viele Menschen hingerichtet.

 

Ab 1938 stand auf 25 Verbrechen die Todesstrafe, und mit dem Kriegssonder-strafrecht ab 1939 konnte man praktisch wegen jedem Vergehen zum Tode verurteilt werden.

 

Insbesondere die Angehörigen des Deutschen Widerstandes fanden hier den Tod:

43 Mitglieder des Netzwerks „Rote Kapelle“ und fast 90 Unterstützer und Mitwisser der Widerstandsgruppe 20. Juli 1944 um den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf Stauffenberg wurden hier ermordet.

 

Die ehemalige Hinrichtungszelle ist heute ein Gedenkraum für die Opfer des Nationalsozialismus. Nebenan gibt es eine Ausstellung und ein elektronisches Totenbuch.

 

Der Eintritt in die Gedenkstätte ist frei.

 

Nach dem Besuch gibt es die Möglichkeit, noch in einer Kneipe zusammen zu sitzen und über die Eindrücke zu sprechen.

 

Dieser Ausflug in die neuere deutsche Geschichte wurde organisiert

von Diana Schaal und Thomas Kilian vom Soldiner Kiez e.V.

Idee, Konzept & Vortrag: Diana Schaal

 

Falls jemand unabhängig von unserem Ausflug die Gedenkstätte Plötzensee besuchen möchte: Adresse: Hüttigpfad, 13627 Berlin (Stadtplanausschnitt)

http://www.gedenkstaette-ploetzensee.de/ 

 

Jaczo-Turm Gatow  ©  Diana Schaal
Jaczo-Turm Gatow © Diana Schaal

23. August 2015

 

Sommerausflug des Soldiner Kiez e.V. an die Havel

Mit Führung "Auf den Spuren von Slawenfürst Jaczo"

 

10:00, Treffpunkt: 

Vor dem ehemaligen Umspannwerk Christiania, Osloer Str. 16, Ecke Osloer Str./Prinzenallee (Stadtplanausschnitt)

 

Der sog. Schildhorn-Sage nach soll Slawenfürst Jaczo auf der Flucht vor Albrecht dem Bären im 12. Jh. mitsamt Pferd, Rüstung und Schild am Ufer des heutigen Dorfs Gatow in die Havel gesprungen sein.

 

Als er zu ertrinken drohte, flehte er erst vergeblich seinen Stammesgott Triglav und dann erfolgreich den Christengott um Rettung an. Zum Dank für seine Rettung hängte er sein Schild und sein Horn auf der anderen Havelseite an eine Eiche.

 

Auf der Schildhorn-Halbinsel wurde 1845 ein entsprechendes Denkmal errichtet, und in Gatow der malerische Jaczo-Turm in Gatow.

 

Wir machen zusammen einen Ganztagesausflug an die Havel auf den Spuren von Slawenfürst Jaczo:

 

Wir fahren kurz nach 10:00 vom Soldiner Kiez mit der Tram, der S-Bahn und dem Schnellbus X34 zum Jaczo-Turm nach Gatow.

 

Dort klären wir Euch darüber auf, was nun tatsächlich hinter der Sage vom Slawenfürst Jaczo steckt! Wir wandern die Jaczo-Schlucht hinunter bis zu Havel, ein Stück die Havel entlang und genießen den Ausblick.

 

Danach kehren wir im Gutshof Gatow ein, fahren dann mit dem X34 weiter nach Kladow und von dort mit der Fähre über die Havel nach Wannsee.

Mit dem Bus 218 geht es weiter zur Schildhorn-Halbinsel.

Um 19:30 fahren wir mit Bus und S-Bahn wieder zurück.

 

Falls Ihr kein BVG-Abo habt, kauft Ihr Euch am besten ein Tagesticket Berlin AB - es gilt auch für die Havelfähre.

 

Dieser Ausflug in die Geschichte der Slawen in Brandenburg wurde organisiert von Diana Schaal und Thomas Kilian vom Soldiner Kiez e.V.

Idee, Konzept & Führung: Diana Schaal

Wer sich für den historischen Slawenfürsten Jaczo interessiert, sollte sich unbedingt dieses Video ansehen!

 

 

Eine Bildergalerie vom Ausflug findet sich hier:

Alle Fotos von Diana Schaal

© Diana Schaal
© Diana Schaal

Historische Orte in Kieznähe entdecken

 

3. Oktober 2014 (Feiertag)
 

Friedhöfe auf dem Todesstreifen


Führung über die vier historischen Friedhöfe

in der Liesenstraße

 

13:00,  Treffpunkt: Vor dem Eingang der S-Bahnstation Humboldthain (Stadtplanausschnitt)

 

 

 


In der Liesenstraße gibt es vier kleine historische Friedhöfe aus dem 19. Jahrhundert.

 

Beim Bau der Berliner Mauer 1961 wurden die Grenzanlagen rücksichtslos durch das Gebiet dreier Friedhöfe gezogen, so dass sich Teile davon auf dem Todesstreifen wieder fanden. Etliche Gräber wurden beschädigt, verlegt oder ganz vernichtet, darunter z.B. das Grab der Opernsängerin Eleonore de Ahna oder des Architekten & Erfinders August Rincklage. Man sieht zum Teil noch Reste der Berliner Mauer.

 

Dennoch sind diese vier Friedhöfe wegen der Atmosphäre und nicht zuletzt wegen ihrer historischen Grabstätten sehenswert. Es liegen dort einige prominente Berliner Bürger/innen begraben.

 

Auf der einen Straßenseite befinden sich der katholische St. Hedwig-Friedhof mit der eindrucksvollen Grabstätte des Hoteliers Adlon, der französische Friedhof der Hugenotten mit dem kürzlich restaurierten Grab von Theodor Fontane und der protestantische alte Dom-Friedhof.

 

Auf der anderen Straßenseite liegt der Dorotheenstädtische Friedhof II mit dem malerischen Mausoleum der Zirkusfamilie Busch.

 

Eine Friedhofs-Führung nicht nur für Gothics!

 

Die Führung dauert ca. 2,5 Stunden. 

Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind erwünscht.

 

Eine Veranstaltung der Schönen Kiezmomente in Zusammenarbeit

mit dem Soldiner Kiez e.V.

Idee, Konzept & Führung: Diana Schaal

 

Hier sehen Sie eine Fotogalerie mit Aufnahmen von den vier Friedhöfen in der Liesen-straße:

Diese Führung war sozusagen der Testballon für die historischen Friedhofsführungen.

 

Da sich herausgestellt hat, dass vier Friedhöfe auf einer Führung definitiv zu viel sind, auch wenn die Friedhöfe klein sind, habe ich mich dazu entschieden, die Führungen über die Friedhöfe getrennt anzubieten. Dabei hat der Domfriedhof St. Hewdwig dann 2016 den Anfang gemacht.